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Hoopers-Agility: die Sportart für ältere Hunde

hoopers-agility

Die neue Alternative zum normalen Agility aus den USA eignet sich perfekt für ältere Vier- und Zweibeiner. Hoopers-Agility verzichtet komplett auf Hürdensprünge, sodass die Gelenke geschont werden.

Im Alter wird es für Hund und Mensch immer schwieriger, mit hoher Geschwindigkeit und weiten Sprüngen durch den Parcours zu kommen. Ein großer Vorteil für den Hundeführer ist, dass er seinen Vierbeiner nicht mehr durch den Parcours begleitet, sondern ihn nur durch Hör- und Sichtzeichen und seiner Körpersprache anleitet. Im Prinzip unterscheiden sich die Parcours der beiden Sportarten fast nicht, jedoch werden die Hürden des normalen Agilitys durch sogenannte „Hoops“ ersetzt. Diese namensgebenden Hindernisse sind am Boden aufgesetzte Rundbögen, die der Hund durchlaufen muss, anstatt über Hürden zu springen. Durch diese Änderung ist Hoopers-Agility vor allem für Hunde mit Handicaps, die nicht oder nicht mehr springen können, geeignet. Natürlich funktioniert der Parcours auch mit tauben oder sehbehinderten Hunden, da der Hundeführer Kommandos durch Körpersprache oder Hörzeichen gibt. Der Parcours, dessen Schwierigkeitsgrad und seine Länge können beim Hoopers genau wie beim Agility variiert werden.

Natürlich stehen die Zusammenarbeit und die Harmonie zwischen Mensch und Hund im Vordergrund.
Egal ob groß oder klein, jung oder alt, jeder Hund kann diesen Parcours durchlaufen, da die körperliche Belastung deutlich geringer als beim klassischen Agility ist. Trotz allem sollte der Hund auf keinen Fall Schmerzen haben. Auch wenn der Hund noch sehr schnell unterwegs ist, wird er nicht durch seinen langsamen Führer gebremst, da dieser sich nur sehr wenig bewegt und den Hund von Weitem anleitet.
In Deutschland ist diese neue Hundesportart noch nicht sehr bekannt und wird oft auch als NADAC-Agility bezeichnet. Diese Abkürzung kommt von einem Hundesportverein aus Amerika namens „North-American-Dog-Agility-Council“, welcher das Reglement für diese Variante herausgegeben hat.
Tanja Bauer brachte vergangenen November das erste deutschsprachige Buch zum Thema Hoopers-Agility raus und bietet gemeinsam mit Claudia Himmelsbach Workshops an.

Die Nachfrage steigt und steigt, aber bis Hoppers flächendeckend angeboten wird, dauert es wohl noch eine Weile, da diese Sportart noch nicht offiziell bei den Verbänden anerkannt wird.

Allgemein ist Agility eine Triebsportart, die dazu da ist, die Hunde auszulasten. Sind die Vierbeiner jedoch nicht mehr ganz fit, sollten sie auf jeden Fall auf Hoopers umsteigen. Doch auch bei Hoopers-Agility ist das Tempo im Parcours noch ziemlich hoch. Deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit unserem Vierbeiner und eine durchdachte Trainingsgestaltung sehr wichtig, um den Hund vor Verletzungen zu schützen. Alternativen, um den Hund auszulasten sind das Gehorsamkeitstraining Obedience, die Begleithundeprüfung oder das Longieren de Hundes.


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