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Agility – der Hundesport

Der Hund läuft frei im Parcours und wird nur durch die Kommandos und die Körpersprache seines Führers geleitet. Lässt das Team eine Hürde aus oder hält die vorgegebene Reihenfolge nicht ein, kommt es zu einer Disqualifikation der beiden. Stoppt der Hund vor einem Hindernis oder bricht seitlich aus, wird dies als Verweigerung angesehen. Erfolgen in einem Lauf 3 Verweigerungen, führt das ebenfalls zur Disqualifikation des Teams. Verhält sich der Hund mangelhaft oder der Führer falsch, so kommt es je nach Entscheidung der Leistungsrichter zu einem Ausschluss von der Veranstaltung. Wird die vorgegebene Zeit überschritten, bekommt das Team pro Sekunde ein Punkt Zeitfehler. Kommt es zur Überschreitung der vorgegebenen Höchstzeit, wird das Mensch-Hund-Duo disqualifiziert.

In einem Parcours gibt es verschiedenste Hindernisse, z.B. den Tisch, Sprünge über Hürden oder durch einen Reifen, sowie den Weitsprung und den Slalom. Kontaktzonenhindernisse sind Hindernisse, bei denen der Vierbeiner am Anfang und am Ende die Kontaktzonen jeweils mit mindestens einer Pfote berühren muss. Hierzu gehören der Laufsteg, die Wippe und die Schrägwand. Als letztes sind die Tunnel zu nennen, bei denen zwischen festen Tunneln und Stoff- bzw. Sacktunneln unterschieden wird.

Es gibt verschiedene Arten von Agility-Parcours. Einmal die „A-Läufe“, in denen alle Hindernisse vorkommen. Der Parcours besteht aus 15-22 Hindernissen, davon sind mindestens 15 Hürden. Eine Standardzeit ist vorgegeben. Dann gibt es das „Jumping“, dort gibt es keine Kontaktzonenhindernisse und die Laufgeschwindigkeit ist meist höher als bei den A-Läufen. Zuletzt sind noch die „Spiele“ zu nennen, dort gibt es kein vorgegebenes Regelwerk, der Veranstalter kann den Parcours nach Bedarf gestalten.

Im Agility-Sport werden die Hunde je nach Reglement in 2-4 Größenklassen eingeteilt. Entweder in eine der Leistungsklassen „Medi & Maxi“, „Small/Medium/Large“ und „Toy/Mini/Maxi“ oder in die „Senioren-/Beginner-Klasse“, wenn sie neu in dieser Sportart sind.
Die Hunde, die am besten für den Agility-Sport geeignet sind, gehören zu der Rasse der Hütehunde. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Vierbeiner keinerlei Schädigungen des Bewegungsapparates haben.
Trotz all der Regeln und Vorgaben stehen der Spaß und die Teamarbeit des Mensch-Hund-Duos im Vordergrund. Agility-Sport beeinflusst die Beziehung zwischen dem Hundeführer und seinem Vierbeiner positiv.

In einem Parcours gibt es verschiedenste Hindernisse, z.B. den Tisch, Sprünge über Hürden oder durch einen Reifen, sowie den Weitsprung und den Slalom. Diese werden in unterschiedlichen Größen hergestellt, um jedem Vierbeiner, egal ob groß oder klein, die Möglichkeit zu geben, diesen Sport auszuüben. Bei einem Tisch muss der Hund darauf springen und 5 Sekunden warten, bis er auf Kommando seines Führers wieder herunterspringen darf. Springt er zu früh, ist das ein Fehler und das Hindernis muss wiederholt werden.

Bei den Hürden wird nochmal zwischen Stangen, Besenhürde, Viadukt und Mauer unterschieden. Der Hund muss über das Hindernis springen, ohne die Stange abzuwerfen. Geschieht dies doch, wird dieser Fehler mit Fehlerpunkten gewertet und darf nicht wiederholt werden. Beim Sprung durch den Reifen führt das Berühren des Reifens nicht zu Fehlerpunkten. Eine Disqualifikation entsteht bei Auslassen oder Durchspringen zum falschen Zeitpunkt. Ein Sprung neben den Reifen zählt als Verweigerung und darf wiederholt werden.

Ein Weitsprung besteht aus 2-5 Elementen, die nach aufsteigender Größe geordnet, in gleichem Abstand unbefestigt aufgestellt werden. Wenn ein Element beim Sprung umgeworfen wird, ist das ein Fehler, aber das Hindernis muss nicht wiederholt werden. Auch hier führen das Auslassen oder das Überspringen in der falschen Richtung zu einer Disqualifikation.

Ein Slalom besteht aus 12 Stangen. Anfangen muss der Hund rechts von der ersten Stange. Läuft er falsch ein, ist dies eine Verweigerung, das Verlassen an einer falschen Stelle oder das Auslassen einer Stange werden als Fehler gewertet. Dann muss das Hindernis von Anfang an oder ab der Fehlerstelle wiederholt und korrekt beendet werden, ansonsten kommt es zu einer Disqualifikation.
Kontaktzonenhindernisse sind Hindernisse, bei denen der Vierbeiner am Anfang und am Ende die Kontaktzonen jeweils mit mindestens einer Pfote berühren muss. Hierzu gehören der Laufsteg, die Wippe und die Schrägwand.

Als letztes sind die Tunnel zu nennen, bei denen zwischen festen Tunneln und Stoff- bzw. Sacktunneln unterschieden wird. Feste Tunnel sollen am Boden fixierbar sein und müssen in eine bestimmte Richtung durchlaufen werden. Läuft der Vierbeiner falschherum durch, wird er, genau wie beim Auslassen oder durchlaufen zu einem falschen Zeitpunkt, disqualifiziert. Ein Stofftunnel besteht aus einem festen Eingangsteil und einem flexiblen Stoffteil. Bei diesem Hindernis ist darauf zu achten, dass der Hund sich nicht im Stoffsack verfängt.

Beim Agility wird der Hund, anders als bei anderen Hundesportarten, wechselnd an beiden Körperseiten geführt. Dadurch wird der Laufweg des Hundeführers verkürzt und der Hund kann den Parcours schneller durchlaufen. Der Vierbeiner läuft meistens etwas vor oder hinter seinem Führer, ohne aber dabei den Kontakt zu verlieren. Damit der Seitenwechsel ohne Probleme passiert, gibt es verschiedene Techniken, wie zum Beispiel den Belgischen Wechsel. Die Führhand wird in einer Wende gewechselt, um den Blickkontakt zum Hund nicht zu verlieren. Der Vorteil dabei ist, dass dieser Wechsel zeitsparend ist, da der Hund durch die Drehung seines Führers dazu neigt, schneller zu laufen. Ein weiterer Wechsel ist der Französische Wechsel, bei ihm erfolgt der Führhandwechsel durch eine Drehung des Körpers, was kurzzeitig zum Verlust des Blickkontaktes führt. Der Vorteil hier ist, dass die Laufrichtung nicht geändert wird und somit Zeit gespart werden kann. Diese beiden Wechsel erfolgen vor dem Hund. Der klassische oder auch konservative Wechsel erfolgt hinter dem Hund. Der Hund wird über ein Hindernis vorausgeschickt, sodass der Führer hinter ihm seine Lauflinie kreuzen kann. Dieser Wechsel wird selten verwendet, da viele Hunde dadurch langsamer werden. Zusätzlich zu den Wechseln gibt es viele Drehtechniken, die dafür da sind, den Hund nach einem Führungswechsel auf gleicher Führhand zu führen, ohne ihn dabei zu bremsen oder zu verhindern. Ein Beispiel hierfür ist der Ketschker-Dreher, bei ihm läuft der Hund zunächst frontal auf seinen Führer zu. Dieser dreht sich weg von ihm, sodass der Hund um ihn herum und dann in seinen Rücken läuft. Der große Vorteil besteht darin, dass der Hund einen sehr engen Bogen durchläuft, der wenig Zeit kostet.

Um an offiziellen Turnieren teilnehmen zu dürfen, muss eine bestandene Begleithundeprüfung und eine Tollwutimpfung nachgewiesen werden. Der Hundeführer muss in einem dem VHD angeschlossenen Verein Mitglied sein. Zusätzlich wäre es gut, wenn eine Haftpflichtversicherung besteht. Bei Ausländern muss keine Begleithundeprüfung vorliegen, der Hundeführer muss aber in einem FCI angeschlossenen Verein Mitglied sein.

Agility-Sprung

Agility - Hürdensprung

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